Samstag, 17. August 2013

Kleine und große Wunder ganz praktisch...

Kleine und große Wunder ganz praktisch...

Mir ist gerade ein Ding passiert das möchte ich gern mal teilen. ;-)

Ich war gerade mit meinem Engel, welcher ein Hund ist, spazieren. So sind wir also unsere allabendliche Runde gegangen. 
Es ist hier ein lauer warmer Sommerabend. Ich wohne in einer Stadt. 
Unterwegs haben wir einer der Herzensdamen meines Engels getroffen und ich habe mit der Hundemama kurz geplaudert. Während ich so lief, gingen mir doch einige Gedanken durch den Kopf. Kurz bevor wir wieder vor dem Haus ankamen, in dem ich wohne, dachte ich: "Wo ist mein Schlüssel?". 
Ich habe einen großen Schlüsselbund, mit einigen Karabinerhaken den ich immer an meiner Hose befestige wenn ich aus dem Haus gehe. Dieser Schlüsselbund macht beim Laufen einige Geräusche, aber mich stört das weniger. 
Es erinnert mich immer etwas an den Klang von den Bauchtanzfrauen, wenn die etwas an ihrem Kostüm tragen, was so klappert. 
Kurz vor meinem Haus dachte ich... schei.... benkleister wo ist mein Schlüssel. Leichte Panik stieg auf. Ich hätte nur noch die Straße überqueren müssen, dann wäre ich daheim gewesen. Während ich diese Gefühle fühlte, hörte ich Schlüsselklappern, es erinnerte mich an meinem. Ich schaute über die Straße, da war vielleicht 20 Meter vor meinem Haus eine Frau mit Kinderwagen, die gerade telefonierte. Ich schaute sie an. Sie schaute mich an über die Straße. Dann sagte sie: "Suchen sie einen Schlüssel?". Ich sagte ja und rannte über die Straße hinüber. Erleichterung. 
Als ich ankam sagte sie: "Gut, ich habe gerade mit meinem Mann telefoniert und mich gewundert, was man macht, mit einem Schlüsselbund, den man gerade gefunden hat, im Fundbüro abliefern?". 
Ich schaute den Schlüssel an - ein kurzer Augenblick von Hoffnungsabsturz - ich sagte, dass ist nicht mein Schlüssel. 

Sie sagte komisch, sie suchen einen Schlüssel ich hab gerade einen gefunden ich sagte: "Ja. Sie fragte mich, was sie mit dem Schlüssel machen soll, ins Fundbüro?" Ich sagte ihr, sie solle ihn besser hinlegen, wo man ihn gut sehen kann, gleich neben dem Fundort. 

Meine Gedanken waren folgende... ich hatte weder Handy dabei noch sonst irgendwas. An meinem Schlüssel waren alle Schlüssel, Auto etc. Da ich meinen Schlüssel gerade suchte, müsste jemand wie ich einen Schlüsseldienst rufen, irgendwo ein Telefon zum benutzen finden, da Autoschlüssel auch weg usw. Deswegen wünschte ich mir für den anderen, der den Schlüssel verloren hat nicht, dass der Schlüssel irgendwo im Fundbüro eingelagert wird. 

Nachdem das geklärt war, ohne großartig klar denken zu können, rannte ich also die Hundegassirunde ab um meinen Schlüssel zu finden. Ich hielt auch bei dem griechischen Restaurant um die Ecke an und fragte vor allen Leuten, die draußen saßen und gemütlich ihren Abend genossen, leicht aufgeregt die Kellnerin, ob jemand einen Schlüssel abgegeben hat. Die Kellnerin verneinte. Die Gäste drehten mir Augenpaare zu. Einige Augen sagten viel Glück bei der Suche andere dachten, oh je. 

Ich rannte weiter um meinen Schlüssel zu finden. Dachte vielleicht hab ich Gott sauer gemacht, weil ich vorab drüber nachgedacht hab, ob man Gott sauer machen kann und wie stinkig ich noch bin, wegen der ein oder anderen Situation in meinem Leben. Die zwar immer gut ausgingen, aber die Situationen zu erleben, waren irgendwie doof, in dem Moment des Erlebens, fühlten sie sich doof an. Gott kann man nicht sauer machen - niemals. Es ist diese Essenz, diese Liebe, die einfach ist und liebt und ist, weil es ist. 

Ich rannte und rannte, bat um Hilfe, bis ich wieder an der gleichen Stelle war, schräg gegenüber meinem Haus, wo ich die Frau gesehen hab, die den anderen Schlüssel fand und wo ich bemerkte, dass mein Schlüssel nicht da war. 
Viele Gedanken gingen in den Minuten durch meinen Kopf, den Sekunden. Was soll ich jetzt machen? Dann blickte ich zu der Stelle wo die Frau stand, die den anderen Schlüssel fand. Mir dämmerte es, was wenn der Schlüssel ganz nah bei meinem Haus ist? Die Frau hatte einen Schlüssel gefunden, quasi vor meinem Haus. 
Ich überlegte, hatte ich ihn etwa in der Wohnungstür stecken lassen? Das mache ich nie, da mein Schlüssel immer innen an der Tür steckt, weil meine Tür schnell zufällt und ich ihn immer mitnehme, wenn ich rausgehe. 

Nach der erfolglosen extra Rennrunde dachte ich, ok, lassen wir es darauf ankommen, folge der leisen Eingebung. Ich ging zu dem Haus in dem ich wohne, dessen Haustür verschlossen war. Ich klingelte bei allen anderen Familien die in dem Haus wohnen, damit ich wenigstens zur Haustür reinkomme. Eventuell hätte ich meinen Hundi bei einem Nachbarn abgeben und weitersuchen können. 
Keiner antwortete. Nicht einer antwortete auf mein Klingeln... leichte Panik... ich dachte ok ruhig bleiben, ruhig bleiben, ruhig bleiben. Dann bemerkte ich, dass Licht im Haus anging. Jemand war im Haus unterwegs, vermutlich nach unten. Ein leichter Freudensprung im Herz. Zumindest irgendein Mensch... Jemand kam und öffnete tatsächlich die Tür. 

Ich rannte nach oben. Tatsächlich. Der Schlüssel steckte. Außen an der Tür. Weil ich vorher einkaufen war und ihn nicht gleich wie immer innen eingesteckt habe, weil ich wusste, ich will gleich wieder raus. 

Viele Worte und doch musste ich die Geschichte teilen ;-) 

Noch nie habe ich vor meinem Haus jemand getroffen, der für jemand anderen einen Schlüssel gefunden hat. Dank der Frau, dämmerte es mir, vielleicht ist der Schlüssel daheim. Zuhause. 

Zuhause in uns finden wir den Schlüssel. 

So schenkt das Leben uns Wunder immer und immer wieder und Zeichen. Manchmal dürfen wir - ich - sie beachten bevor wir leicht panisch losrennen ;-) 
Wunder und Zeichen gibt es. Hilfe ist da. 

Heute lag ich auf meinem Balkon im dritten Stock in der Sonne, oder habe mich gerade hingelegt und hatte eine kleine Eingebung. In dem Moment als ich mich wunderte, ist das die Lösung, fühlte ich irgendwas auf mir. Ich dachte erst mein Ohring ist abgefallen, als ich merkte es war kein Ohring, war ein Schreckensmoment da... irgendein Insekt vielleicht, intuitiv schnippste ich  es fort. Zeitgleich bemerkte ich es war ein Marienkäfer. Ein Glückszeichen. Im dritten Stock ;-) In einem nach innen gelegten Balkon ;-) Wie wahrscheinlich ist das? Meine Eingebung ... eine Fruchtbare ;-)

Ich teile dies, weil ich weiß, manchmal ist es nicht einfach. Doch manchmal braucht es nur eine kleinen Hoffnungsschimmer, ein inspiriendes Wort und deshalb möchte ich auch als Dankeschön an meine Essenz, pure source, dies gerne teilen ;-) Die letzte Zeit erlebte ich so viele kleine und große Wunder ....
Sie sind nicht nur für mich, sie sind für alle da ;-) 

Einen bezaubernden Tag und danke fürs Lesen ;-) 

Eine Geschichte aus dem Wunder des echten Lebens ;-)


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